Sonntag, 13. November 2016

Loop Tag 4

Am vierten und letzten Tag haben wir die meiste Zeit mit Fahren verbracht, da wir eine recht weite Strecke vor uns hatten. Unser erster Stopp war der "Limestone Forest Viewpoint", dessen Aussicht sich wirklich lohnt. 
Danach wollten wir (die Motivation ging dabei jedoch hauptsächlich von mir aus) noch einen Berg besteigen, von dem man wohl auch eine super Aussicht haben soll. Allerdings hatten wir ja unsere Karte verloren und haben zwar die ganze Zeit auf Schilder am Straßenrand geachtet, aber keinen begehbaren Berg gefunden.

Irgendwo zwischendurch haben wir am Straßenrand aber diese "Reklametafel" für den Loop entdeckt, auf der ihr unsere Strecke nochmal nachverfolgen könnt:

Gestartet sind wir im Süden, in Thakek (falls sich jemand gerade über die Schreibweise wundert: man findet ganz verschiedene; mal ohne, mal mit einem und mal mit zwei "h"). Dann Richtung Osten entlang der vielen Höhlen. Unsere erste Übernachtung war in Thalang, die zweite irgendwo zwischen Thabak und dem Viewpoint und die dritte in Thabak.

Auf dem Rückweg nach Thakek haben wir dann noch an der Giant Wall Stopp gemacht. Da musste man wieder ein Stück zu Fuß gehen. Bereits dschungelerprobt haben wir uns auf den engsten Pfaden durchgeschlagen, kleine Bäche und riesige Ameisenstraßen überquert und sind Spinnennetzen ausgewichen, die den Weg blockierten. Der Weg hatte zwischendurch ein paar Abzweigungen, bei denen wir uns nach Intuition entschieden. Allerdings fanden alle Wege, die wir versuchten, irgendwo ein jähes Ende.
Frustriert kehrten wir um und entdeckten, dass die Mauer nicht einmal 200 Meter von unseren geparkten Mopeds entfernt war. Wir hatten uns einfach nicht genug umgeschaut und waren davon ausgegangen, dass der Weg in den Dschungel dorthin führen würde...



Irgendwann waren wir dann wieder in Thakek, wo wir bis 18 Uhr die Mopeds abgeben mussten. Es war allerdings erst 13 Uhr, da es an diesem Tag keine nennenswerten Attraktionen entlang des Weges gab. Also entschieden wir uns, einen Teil der Strecke vom ersten Tag noch einmal zu fahren, um die "Nang Aen Cave", die wir am ersten Tag aus Zeitgründen übersprungen hatten, nachzuholen.

Diese bestand aus einer deutlich kürzeren Bootstour und dann einer längeren Erkundungstour zu Fuß mit einem laotischen Führer. Viele Stellen dieser Höhle waren in verschiedenen Farben ausgeleuchtet. Mein Geschmack ist das zwar nicht, aber es gibt bestimmt viele Leute, die das Braun und Grau sonst zu abwechslungslos fänden.

Zwischendurch haben wir dann auch an einer kleinen Quelle Halt gemacht, wo wir "heiliges Wasser" trinken durften. Denn die Höhle ist neben Touristenattraktion auch eine spirituelle Gedenkstätte. Deswegen findet man dort an vielen Stellen kleine Schreine, wo anscheinend ab und zu Laoten vorbeischauen und Opfergaben bringen. Das meiste davon wird aber nicht weggeräumt, so dass viele Exemplare des toten Essens so aussahen, als ob sie bald wieder anfangen, sich zu bewegen.

Nachdem wir die Höhle auf dem Weg verlassen hatten, auf dem wir gekommen waren, wurde es auch langsam Zeit, zurückzufahren. Wir haben unsere Mopeds dann ohne Probleme abgegeben und uns auf den Rückweg zur Busstation begeben. Von da ging es dann wieder mit einem zurück nach Vientiane, diesmal aber mit einem normalen Bus. Allerdings war die Rückfahrt aufgrund von starkem Regen deutlich weniger entspannt: Statt (wie geplant) gegen Mitternacht, waren wir um 5 Uhr morgens am nächsten Tag zu Hause. Und an Schlaf war im Bus leider nicht zu denken, so dass wir alle den folgenden Tag größtenteils im Bett verbrachten.


Das war mein Reisebericht zu unserer Loop-Tour. Ich kann diese Tour an alle, die irgendwann die Möglichkeit dazu haben, nur weiterempfehlen. Ich denke, man bekommt dabei einen wirklich guten Eindruck von Laos' verschiedenen Landschaften. Außerdem hat man immer die Wahl: Will man in einem Guesthouse mit anderen Touristen untergebracht sein oder lieber für sich alleine bleiben? Will man die bekanntesten Touristenspots abarbeiten oder einen Teil von Laos Natur auf eigene Faust erkunden? Will man lieber westliches Essen im Restaurant oder laotisches Essen am Straßenrand?
Will man die Strecke in möglichst kurzer Zeit bewältigen und die Freiheit auf dem Motorrad genießen oder will man unterwegs so viel wie möglich erleben und nimmt in Kauf, dass man einige Tage mehr benötigt?
Diese verschiedenen Optionen ermöglichen es, die Reise auf verschiedene eigene Bedürfnisse anzupassen.



Freitag, 11. November 2016

Loop Tag 3

Am nächsten Tag haben wir uns dann von David verabschiedet, da er ja einen Tag weniger Zeit hatte als wir. Zu Dritt sind wir dann zur "Konglor Cave", der Hauptattraktion des Loops gefahren. Diese Höhle ist über 6km lang und führt durch einen Berg. Jeder bekam eine Stirnlampe und dann wurden wir von einem Laoten in einem Langboot durch die Höhle gefahren. Zwischendurch gab es einen kurzen Halt, wo wir uns zu Fuß die verschiedenen Gesteinsformationen angeschaut haben. In diesem Teil war die Höhle auch (zum Teil farbig) ausgeleuchtet, deswegen will ich sie euch nicht vorenthalten.

Der Rest war allerdings bis auf die schwachen Stirnlampen total schwarz und deswegen müsst ihr euch einfach darauf verlassen, wenn ich sage, dass sie gigantisch war. An einer Stelle konnte man die Decke der Höhle nicht mehr sehen. Zwischendurch mussten wir ein paar Mal an flachen Stellen aus dem Boot steigen. Dort gab es nämlich Stromschnellen, die das Boot entgegen der Strömung bewältigen musste. Wir wissen immer noch nicht, ob wir ausgestiegen sind, damit das Boot leichter ist, oder damit uns nichts passiert, falls es kentert. So oder so sind wir irgendwann auf der anderen Seite des Berges rausgekommen.

An dieser Stelle muss ich die Worte aus einem Reisebericht klauen, den ich vorher gelesen habe, weil sie einfach so gut passen: "Man fühlt sich, als sei man der erste Mensch, der hier entlang fährt. Die Natur ist einfach so unberührt."
Irgendwann haben wir dann am Ufer Halt gemacht, wo es wieder etwas berührter aussah. Dort befand sich ein kleiner Rastplatz für die Touristen.

Unser Bootsführer gab uns leider nur 10 Minuten Zeit. Wir hätten gerne mehr gehabt, denn 2 Kilometer entfernt lag ein kleines laotisches Dorf, das wir gern besichtigt hätten. Allerdings wollte ich die Zeit trotzdem nutzen und bin einfach in die Richtung 5 Minuten so weit ich konnte gelaufen. Und dort stand ich irgendwann vor einer winzigen, unsauber zusammengezimmerten Brücke über einen kleinen schlammigen Fluss, in dem eine Mutter ihre beiden nackten Kinder badete. Mitten im Dschungel. Mit meiner Schwimmweste und meiner Stirnlampe in der Hand. Ich kann nicht genau erklären, warum, aber dieser Moment hat mich einfach überwältigt. Ich habe mich in meinem Leben noch nie so fremd gefühlt, wie in diesem Moment.
Nachdem wir die Höhle auf dem Rückweg wieder durchquert haben, gingen wir zurück zu unseren Mopeds und mussten feststellen, dass wir unsere Karte vom Loop verloren hatten. Wir wussten zwar ungefähr, wo wir langmüssen, allerdings wollten wir gerne den "Nam Sanam"-Wasserfall besichtigen. Nach langem Suchen haben wir dann den Abzweig gefunden und sind an ein kleines Häuschen bekommen, wo wir eine geringe Gebühr bezahlen sollten, um ihn zu besichtigen. Die Laoten haben uns erklärt, dass wir für etwas mehr Geld auch einen Guide dazubuchen können. Da sie aber meinten, der Weg führe immer nur geradeaus, haben wir uns dagegen entschieden. Den ersten Teil des Weges konnte man noch mit dem Moped zurücklegen, allerdings war diese Strecke sehr anspruchsvoll. Einerseits war der Boden leicht schlammig, andererseits war der Weg so schmal, dass man die ganze Zeit von den verschiedensten Pflanzen gepeitscht wurde. Und zweimal mussten wir mit den Mopeds einen Fluss durchqueren:
Lucie beim Durchqueren

 
Ich beim Durchqueren

An dieser Stelle kann ich auch mal die einzigen Fotos einfügen, das wir von den Maschinen gemacht haben:

Irgendwann haben wir dann unsere Mopeds geparkt und sind weiter gelaufen. Der Weg ging natürlich entgegen unserer Erwartung NICHT immer geradeaus und war auch an vielen Stellen nicht ausgeschildert. Ich hatte vorher während dieser Tour schon öfter das Gefühl: "Jetzt bist du im richtigen Dschungel". Und immer wieder kam ein Moment, wo ich dann dachte: "Nein warte, JETZT bist du im richtigen Dschungel". Auf diesem Weg hatte ich wieder einen dieser Momente.
Da der Weg teils sehr steil war und wir unsere vollgepackten Rucksäcke aufhatten, waren wir am Ende sehr erschöpft und verschwitzt. Wir haben dann den Wasserfall gesehen und die Möglichkeit zum Erfrischen genutzt.














 

Erst nach einer Weile haben wir festgestellt, dass dieser Wasserfall zwar unser Ziel war, allerdings nicht der "Nam Sanam"-Wasserfall ist. Den kann man im Hintergrund dieses Fotos sehen:

Auf dem Rückweg hat Lucie eine riesige Spinne, die wir laienhaft als Vogelspinne identifiziert haben, entdeckt. Dummerweise hat sie sich vor uns unter einer Wurzel versteckt, die wir zwingend überqueren mussten. Kurzer Angstmoment, aber zum Glück nichts passiert.
Den Rest des Rückwegs haben wir auch gut gemeistert, dann ein Guesthouse gesucht und den Abend bei ein paar Runden Durak ausklingen lassen.
Dummerweise hatten wir beim Einchecken nicht gemerkt, dass in unserem Zimmer keine Decken waren und die Guesthousebesitzerin war irgendwann am Abend nach Hause gegangen. In der Nacht haben wir leider nicht so gut geschlafen.

Loop Tag 2

Nach einem leckeren Frühstück und kurzem Faulenzen in den Hängematten vor unserem Bungalow wollten wir in den zweiten Tag aufbrechen. Da kam ein junger Mann aus Israel namens David auf uns zu, mit dem wir uns am Abend vorher kurz unterhalten hatten. Er fragte uns, ob er in unserer "Gruppe" mitfahren kann, da sein Begleiter ihn verlassen musste.
Denn die meisten Leute absolvieren den Loop in drei Tagen, sein Begleiter wollte es aber in zwei Tagen schaffen und hat deswegen eine andere Route genommen. Wir haben uns vier Tage Zeit genommen, um möglichst viel unterwegs erleben zu können. Und ich würde jedem, der mal die Gelegenheit bekommt, das gleiche empfehlen.

Wir haben David dann "aufgenommen", da er uns sympathisch war. Aber bevor wir richtig losfahren konnten brauchten wir zuerst dringend eine Tankstelle. Wir haben bei einem Gastwirt nachgefragt und er hat uns in die Richtung geschickt, aus der wir gekommen sind. Dort hatten wir nach mehreren Kilometern aber immer noch keine Tankstelle entdeckt, obwohl es eigentlich nur zwei Kilometer sein sollten. Da hat uns David erklärt, dass er vorhin etwas gesehen hat. Wir haben ihm das erst nicht geglaubt, aber nachdem er uns zu der Tankstelle geführt hatte, war uns auch klar, warum wir sie übersehen hatten:
Falls sich jetzt jemand ärgert, dass wir so dumm waren, eine große Anlage mit Zapfsäulen für Benzin und Diesel zu erwarten: Die gibt es nämlich entlang des Loops auch sehr oft und da wir am Vortag schon an einer "richtigen" Tankstelle waren, kann man diese Erwartung vielleicht besser nachvollziehen ;). Die Preise waren übrigens bei beiden die gleichen.
Danach sind wir erstmal sehr lange gefahren. Dieser Streckenabschnitt war meiner Meinung nach der atemberaubendste: neben Serpentinen gab es sehr viele tote Bäume und Inseln. Das Thema ist eigentlich traurig: Die Bäume sterben, weil die Wälder durch den Bau von Dämmen geflutet werden. So sind auch die Inseln entstanden. Aber wenn die Landschaft, die man durchquert, so ausssieht, vergisst man das sehr schnell:




Wir haben dann irgendwann eine kurze Pause bei einer Art Steinbruch gemacht. Max und ich haben es uns nicht nehmen lassen, ein bisschen rumzuklettern und das Gelände zu erkunden. Irgendwann bin ich nichtsahnend zu den anderen zurückgelaufen. Dabei stieß ich auf diesen Untergrund:

Wenn man die hellen Flecken in der Mitte mal ignoriert, werden mir wohl die meisten zustimmen, dass dieser Boden extrem trocken aussieht. Der ist ja so ausgetrocknet, da sind sogar Risse drin! Denn die hellen Flecken waren noch nicht da, bevor ich drübergelaufen bin....

Zum Glück für mich ging mir das Schlammloch nur etwa bis zur Hüfte. Dummerweise verlor ich meine Schuhe beim Hinauskämpfen. So sind dann auch meine Arme schlammig geworden, denn andere Schuhe hatte ich nicht dabei! Nach einer Weile habe ich sie dann gefunden.
Es ist auf jeden Fall eine spannende Erfahrung, in so ein Loch zu fallen. Ich hatte wirklich große Angst vor was auch immer da drin alles lebt und habe mich schon gesehen, wie ich ins Krankenhaus muss, weil ich von 20 verschiedenen Parasiten befallen wurde. Allerdings geht es mir (bis jetzt) gut und hoffentlich bleibt das auch so.
Zu meinem Glück war direkt nebenan eine Tankstelle, zu der ich dann gegangen bin. Die Laoten dort waren sehr freundlich und haben mir einen Gartenschlauch gereicht, mit dem ich mich und meine Klamotten halbwegs reinigen konnte. Sie haben zwar die ganze Zeit gelacht, ich habe das aber nicht negativ wahrgenommen, da ich wirklich lustig ausgesehen haben muss.
Zu meinem Glück ging es dann nach einiger Fahrt weiter zu den "Cool Springs", einer Quelle mit kaltem Wasser. Den Weg dorthin zu finden war nicht einfach, allerdings hat man zwischendurch solche Aussichten gehabt:
Der See sind nicht die Coolsprings; rechts unten David
Unsere Mopeds mussten wir irgendwann abstellen und einen Fluss zu Fuß durchqueren. Aber nach einer kurzen Wanderung sind wir dann angekommen.
Wir waren wieder in Erstaunen versetzt, was für wunderschöne Dinge die Natur doch hervorbringt. Nach einem ausgiebigen Bad, das ich aufgrund bestimmter Ereignisse auch immer noch nötig hatte, ging es dann weiter.












Wir waren aber schon relativ spät dran und so fuhren wir erst in der Dämmerung und schließlich entgegen unserer Planung im Dunkeln. Und dort hat dunkel bedeutet: schwarz. Irgendwann haben wir zwischen zwei Dörfern halt gemacht und die Lichter unserer Mopeds ausgemacht: Man hat eigentlich nichts gesehen außer den Sternen am Himmel.
Die Strecke, die wir noch zu bewältigen hatten, war dummerweise mit Schlaglöchern übersät und so kamen wir nur langsam voran.
Irgendwann haben wir uns dann ein Guesthouse gesucht und sind dort nach einem Abendessen und ein paar Bier eingeschlafen.

Montag, 31. Oktober 2016

Loop Tag 1

In meiner Schule waren grade Abschlussprüfungen und deswegen hatte ich Zeit, einen längeren Trip zu machen. Weil der grade noch frisch in Erinnerung ist, schreibe ich erstmal darüber. Über die Prüfungen und meinen Unterricht kommt demnächst auch endlich mal was.

Und zwar haben wir (Max, Lucie und ich) uns entschlossen, den 'Loop', einen Motorradrundkurs rund um die Kleinstadt Thakek zu machen.
Die Fahrt nach Thakek war schon das erste Abenteuer. Wir sind um 9 von Vientiane aus in einem Schlafbus losgefahren. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, früh am nächsten Morgen die Distanz von 300km überwunden zu haben (aufgrund des schlechten Rufes der Busse und Straßen). Allerdings sind wir schon gegen 2 Uhr angekommen. Nach einer Debatte haben wir uns entschieden, dass es sich nicht lohnt, ein Guesthouse zu suchen. Deshalb haben wir die Nacht mit mehr oder weniger Schlaf am Busbahnhof verbracht.
Nach einem Frühstück am nächsten Morgen haben wir uns dann Mopeds ausgeliehen. Das war erstmal problematisch, da wir momentan keine Reisepässe haben und man die eigentlich als Pfand dalassen sollte. Aber wir haben dann eine nette Dame gefunden, die meine International Volunteer Identity Card als Pfand akzeptiert hat, da sie mit ehemaligen weltwärts-Freiwilligen in Thakek befreundet war.
Wir sind dann losgefahren und haben auf dem ersten Streckenabschnitt bei mehreren Höhlen haltgemacht. Die erste war die 'Xang Cave', also die Elefantenhöhle. Auf diesem Bild seht ihr ein natürliches Steingebilde, das einem Elefantenkopf stark ähnelt - Daher der Name der Höhle.
Die Bilder der Höhle selbst sind leider wegen des Lichtes nicht gut geworden. Aber ihr müsst euch deswegen keine Sorgen machen, Höhlenbilder gibt es noch mehr.









Danach haben wir ein Schild gesehen, das zu einer Aussichtsplattform wies. Nach einem sehr anstrengenden Aufstieg (rechts), wo man sich an manchen Stellen gefragt hat, wann da wohl jemand das letzte Mal langgelaufen ist, wurden wir dann aber mit dieser Aussicht belohnt:



Nach einem vorsichtigen Abstieg und einer kurzen Mittagspause sind wir dann weitergefahren. Auf dem Rückweg hatte ich einen Sturz, bei dem ich mit ein paar Schürfwunden davongekommen bin. Ich weiß immer noch nicht, wer auf die Idee kommt, die Vorderradbremse RECHTS anzubringen. Jeder Fahrradfahrer weiß doch, dass das die Hinterradbremse ist!

Unser nächster geplanter Stop war die 'Buddha Cave', die wir aber nicht besichtigt haben, da der Weg dorthin aus 8 km aneinandergereihten Schlammlöchern bestand. Unsere Motorradverleiherin hatte so etwas schon angedeutet, weil es einen Tag vorher heftig geregnet hatte.
Also ging es weiter bis zur nächsten Höhle: die 'Xieng Liap Cave'. Die Ausschilderung dieser Attraktionen ist eher dürftig, aber nach ein bisschen rumfragen haben wir zumindest den richtigen Abzweig von der Straße gefunden. Am Ende dieses Weges wartete allerdings ein Gebäude auf uns, das sich später als Schule herausstellte.
Dort kamen uns sofort einige Kinder entgegengerannt, die einen kleinen Obulus dafür haben wollten, dass wir unsere Mopeds abstellen durften. Einer der Jungs, den wir auf etwa 6 geschätzt hätten, hat uns dann zu Verstehen gegeben, dass er uns zu der Höhle führt, wenn wir ihm nochmal 10.000 Kip (~1€) geben.
Diese Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt, da wir den Weg sonst wohl nie gefunden hätten. Schließlich angekommen, dieser beeindruckende Anblick:
Ich habe extra ein Foto genommen, auf dem ich drauf bin, damit man sich die Größe dieser Höhle besser vorstellen kann.
Wir wären gern noch tiefer in die Höhle vorgedrungen, allerdings hat der Junge energisch protestiert und wir waren uns nicht mehr ganz sicher, was da vielleicht alles lauern könnte...

Weiter ging es zur 'Tha Falan Cave', die wir allerdings nie erreichten. Auf mein Drängen haben wir dort nämlich versucht, den Schlamm zu durchqueren. Allerdings mussten wir feststellen, dass unsere Maschinen dafür nicht geeignet waren und so mussten wir ungefähr eine halbe Stunde damit verbringen, unsere vom Schlamm blockierten Vorderräder zu befreien.
Daraufhin sind wir etwas schneller gefahren, da es bald dunkel wurde und wir noch eine gute Strecke bis zu unserem geplanten Übernachtungsort vor uns hatten. Deswegen hat uns die Zeit gefehlt, Fotos von den Serpentinen und Staudämmen zu machen, die wir durch- und überquert haben.
Aber hier trotzdem ein paar Bilder von den verschiedensten Straßen bzw. Landschaften, die uns begegnet sind:

   
 

Angekommen sind wir dann in unserem Guesthouse, wo wir in Bungalows unter pinken Bettvorhängen direkt an einem See (mit erstaunlich wenig Mücken) untergebracht wurden. Nach so einem Tag war ein Sprung in den See unser dringendstes Bedürfnis. Von den anderen Backpackern deswegen als 'crazy Europeans' betituliert haben wir den Abend dann bei ein paar Beerlao ausklingen lassen.
Tip für alle, die irgendwann mal die Gelegenheit haben, laotisch zu essen: Nudelsuppe Whoo, Reissuppe Boo!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Vang Vieng

So ich wollte mal nachträglich noch davon berichten, wie ich meinen Geburtstag hier in Laos verbracht habe.

Ich bin mit Max, Lucie, Ellie und Eva vom 16. bis zum 18. nach Vang Vieng gefahren, der ehemaligen Partyhauptstadt Südostasiens. Wer Interesse hat, mehr zur Vergangenheit dieses Ortes zu erfahren: hier ein schöner Artikel der Süddeutschen.

Wir haben beide Seiten des Ortes kennengelernt:
Die wunderschöne Landschaft um den Ort und die damit verbundenen Touren, die angeboten werden und der, sich wieder im Aufbau befindende, Partytourismus. Wenn man durch den Ort läuft, sieht man 4 Arten von Gebäuden: Guesthouses, Restaurants/Bars, kleine Einkaufsläden und Reisebüros, in denen man Aktivitäten wie Kayaking oder Ziplining buchen kann.

Apropos kleine Läden: es gibt hier in Laos ein Phänomen, dass ich euch nicht vorenthalten will. Denn wenn man in einer Stadt unterwegs ist und einen interessanten Stand entdeckt, dann kann man sich sicher sein, dass es es mehrere exakte Kopien dieses Standes in der selben Straße gibt. Zuerst aufgefallen ist uns das in Vientiane bei kleinen Taschenspielerständen. Sobald sich eine Person an den Straßenrand setzt kommen am selben Tag mindestens 5 weitere auf die gleiche Idee.
Dann habe ich gemerkt, dass es das ganze auch in viel größerem Stil gibt: An der Straße neben dem That Luang gibt es erst 4 Restaurants nebeneinander, dann 3 Gebrauchtwarengeschäfte. Darauf folgen 4 Sportartikelgeschäfte und schließlich ziemlich viele Möbelläden (Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen).
Und das beste daran ist: Es bieten alle das gleiche an. Zum selben Preis. Es gibt also anscheinend nichtmal wirkliches Konkurrenzdenken.
Auf jeden Fall habe ich in Vang Vieng dieses Foto machen können, wo man das an Imbissständen besonders gut sieht, die sogar alle genau die gleiche Karte haben:


In Vang Vieng habe ich außerdem meine erste laotische Schlange gesehen:


Als wir dann am Sonntag zurückgefahren sind, hat uns gleich unser Nachbar angerufen und zu sich eingeladen, da er am selben Tag wie ich Geburtstag hat. Das wusste er zwar vorher nicht, aber er hat sich dann umso mehr gefreut. Den Abend haben wir also bei ein paar Beerlao und sehr gutem laotischen Essen ausklingen lassen, denn am nächsten Tag mussten wir ja unterrichten.

Montag, 19. September 2016

Kurz-FAQ

Also bisher habe ich ja versucht, für jeden Tag zu berichten. Da das mit der Zeit wirklich viel wird, werde ich das ab jetzt wohl anders handhaben: ich werde einfach Posts zu verschiedenen Themen erstellen und wenn dann im Text auf bestimmte Daten verweisen. Hier Nummer Eins:

Warum hast du so lange nichts geschrieben?

Man könnte erstmal vermuten, dass es mir hier einfach so gut geht, dass ich meinen Blog ganz vergessen habe. Zumindest der erste Teil stimmt. Aber die Funkstille hatte eher technische (bzw. biologische) Ursachen:

Pharaohameisen!

Das ist eine nur 2 mm kleine Ameisenart, die sich von eigentlich allem ernährt. Die sind hier sehr verbreitet und lebten auch schon in unserem Baguette. Wer mich gut kennt, weiß, dass deren Anwesenheit für mich schon ein Problem darstellt.
Wenn dann aber noch dazu kommt, dass die Biester sich in meinem Laptop einnisten, dann ist das wirklich zu viel. Die mögen nämlich warme Plätze und weil sie so klein sind kommen sie auch fast überall hin. Und deswegen haben die es sich hinter meinem Bildschirm und unter meiner Tastatur bequem gemacht.
Als Gegenmaßnahme habe ich den Laptop mehrere Tage lang luftdicht eingepackt, damit die Ameisen ersticken; und mein Zimmer mit der Klimaanlage stark runtergekühlt, damit die nicht so schnell wiederkommen. Zumindest der erste Teil scheint geklappt zu haben, denn seit vorgestern krabbelt auf dem Laptop nichts mehr. Allerdings sind die Ameisen immer noch in meinem Zimmer unterwegs.
Deshalb spiele ich, während ich am Blog schreibe, jetzt immer ein lustiges Spiel, bei dem man alle Ameisen auf dem Schreibtisch wegschnipsen muss, bevor sie den Laptop erreichen!

Und da wir grade schon bei der Tierwelt sind:

Was gibt es denn bei euch für Tiere?

 Da ich mich bisher nur in der Stadt aufgehalten habe kann ich noch nicht von der Dschungelflora berichten. Aber hier ist es trotzdem ganz interessant:

Ameisen

Naja, dazu hab ich oben schon recht viel geschrieben, es gibt halt viele. Es gibt auch andere Arten, zum Beispiel ganz große schwarze, mittelgroße schwarze, kleine rote, ...
Ich konnte die jetzt aber nicht alle identifizieren.

Hunde

Ja, es gibt wahrscheinlich überall auf der Welt Hunde, aber uns betreffen die hier besonders. Es gibt nämlich zum einen sehr viele streunende Hunde, die aber anscheinend friedlich und daher kein großes Problem sind.
Aber aus irgendeinem Grund entscheiden sich alle Hunde mitten in der Nacht einen Wettbewerb zu veranstalten, wer am nervigsten bellen kann. Das geht dann stundenlang so...

Katzen

Es gibt ab und zu streunende Katzen, allerdings deutlich weniger als Hunde. Außerdem wirken die Katzen hier viel kleiner als in Deutschland, vielleicht habe ich bisher aber auch nur junge Exemplare gesehen.
Ein Deutscher, der ebenfalls bei der GLAD wohnt, hat aber seit ein paar Monaten drei Katzen als Haustier. Er hat uns erzählt, dass er irgendwann ein bisschen Katzenfutter gekauft hat und die "angelockt" hat. Die sind auf jeden Fall den ganzen Tag über hier auf dem Gelände und geben teilweise ebenfalls sehr merkwürdige Geräusche von sich, die kaum etwas katzenähnliches haben. 




Geckos

Es gibt hier überall Geckos, die meistens nur ganz klein und dafür sehr schnell sind. Allerdings sieht man ab und zu auch solche Monster, die Unterarmlänge haben: (Suchbild)


Schmetterlinge

Es gibt hier sehr große und schöne Schmetterlinge, die sich aber nie fotografieren lassen. Deswegen kann ich dazu auch nicht viel mehr sagen.


Sonstiges

Wir haben auf dem Gelände der GLAD diese Monsterkröte entdeckt. Ich weiß nicht, ob es die hier öfter gibt oder nicht, wir waren einfach nur fasziniert davon.













Hast du diese Tiere auch schon gegessen? Wie ist das überhaupt mit dem Essen?

Nein, exotisches Fleisch habe ich (meines Wissens nach) noch nicht probiert.
Wir kochen hier sehr viel selbst, allerdings habe ich immer noch die Vermutung, dass es billiger ist, fertig gekochtes Essen zu kaufen. Denn am Straßenrand kriegt man gekochten Reis, Fleisch, Gemüse. Also alles, was man für eine Mahlzeit braucht.
So sah eines unserer letzten Abendbrote aus:
-getoasteter Toast
-Avocadocreme
-Blumenkohl mit Erdnüssen
-gebratene Aubergine

Sonst gibt es oft Reis mit diversem Gemüse.
Wenn wir Essen gehen gibt es auch sehr oft Nudelsuppe bzw. Nudeln mit Gemüse. Das kostet 10000-15000 Kip (~1€-1,50€).

Allgemein kann ich zur laotischen Küche sagen, dass es wirklich recht scharf ist. Fischsuppe ist sehr beliebt, daran muss man sich irgendwie erstmal gewöhnen. Außerdem gibt es ein paar schräge Gerichte, wie z.B. Blutsalat.
Dafür schlachtet man eine Ente, nimmt das Blut, packt da ein paar Salatblätter, Chili und Gewürze rein. Das Fleisch der Ente wird nicht genutzt. Zum Schluss hat das ganze dann eine Wackelpuddingartige Konsistenz.

Und Verdauungsspaziergänge? Wenn immer alle nur Moped fahren, bewegen die sich ja gar nicht!

So wie ich das mitbekommen habe, holt man die versäumte Bewegung des ganzen Tages am frühen Abend nach. Neben dem That Luang ist ein etwa einen Kilometer langer Platz, auf dem dann alle Arten von Sport stattfinden. Es gibt Radfahrer, Inlineskater, Badminton- und Fußballspieler und viele Menschen, die gehen. Joggen ist eher die Ausnahme. Und genau 18 Uhr treffen sich dann viele vor einer von insgesamt sechs Bühnen, auf denen gleichzeitig Zumba zu verschiedener Musik angeboten wird. Eigentlich wollten wir einen Abend mitmachen, allerdings ist dann ein Mann herumgelaufen und hat 10000 Kip (~1€) Teilnahmegebühr eingesammelt und das war uns zu viel.

Das Foto stammt übrigens vom Mekongufer, wo wir das gleiche erlebt haben.

Mekong? Habt ihr denn den berühmten Sonnenuntergang schon gesehen?

Links: Thailand, rechts: Laos
Was ist aus Lea geworden?

Wir haben Lea am 4. September zum Flughafen gebracht, da sie es gesundheitlich nicht mehr ausgehalten hat. Sie ist gut in Deutschland angekommen, wurde dort von ihrem Arzt behandelt und es geht ihr wieder gut. Allerdings darf sie nicht mehr für einen längeren Zeitraum in die Tropen und kann deswegen ihr Jahr Freiwilligendienst hier leider nicht beenden.
Das heißt, wir wohnen jetzt nur noch zu dritt in der GLAD und ich bin alleine bei der Lao Youth Union. Allerdings beeinflusst das meine Arbeit nicht, da wir eh unabhängig voneinander unterrichtet hätten.

Hast du den Obama gesehen?

Nein. Und für alle, die die Frage nicht ganz verstehen: vom 6. bis zum 8. September waren in Laos die ASEAN Summits. ASEAN ist so etwas ähnliches wie die EU, aber nicht für Europa sondern eben Südostasien.
Laos ist seit 1997 Mitgliedsstaat und hat in diesem Jahr das Gipfeltreffen ausgerichtet. Da ja ungefähr zu dem Zeitraum auch G20-Gipfel war, hat Obama mal kurz vorbeigeschaut und war (nebst einer Menge asiatischer Staatsoberhäupter) in Vientiane.

Wir waren selber von den Summits betroffen, weil in der Stadt an vielen Stellen die Straßen gesperrt waren. Außerdem gab es eine Ausgangssperre, von der wir aber nur erfuhren, weil uns der Nachbar bei seiner Gartenparty um 10 rausgeschmissen hat.
Hier hatten wir auch unser erstes Zusammentreffen mit der einheimischen Polizei: Wir wurden angehalten, weil wir (unwissend) entgegen der Verkehrsrichtung in eine Einbahnstraße eingebogen sind. Der Polizist hat Max und mir den Führerschein weggenommen und erklärt, dass wir uns die im Office gegen eine Gebühr von 300.000 Kip (~33€) abholen können. Nach einigem Betteln unsererseits und nervösen Blicken nach links und rechts seinerseits haben wir ihm dann 200.000 Kip (~22€) zugesteckt und durften mit unserern Führerscheinen weiterfahren.




Samstag, 3. September 2016

Rice Growing Festival

Mittwoch, 30. August

Zum ersten Mal eine jüngere Klasse erlebt! Die 19 Schüler von Keo waren sehr freundlich zu mir, und da das Thema der Stunde 'Communication' war, sollte ich mich gleich schonmal beweisen.
Also habe ich mich vor die Klasse gestellt und wurde mit Fragen über mich, Deutschland und meinen Eindruck von Laos gelöchert. Die meisten Fragen der Schüler konnte ich verstehen, allerdings reden dort viele so leise, dass ich erst näher heran gehen oder sie bitten musste, lauter zu reden.
Neben den Standardfragen waren wirklich interessante dabei, wie z.B.
Was sollte man sich anschauen, wenn man nach Deutschland reist? (meine Antwort: Alpen!)

Danach habe ich meinerseits natürlich die Klasse ein bisschen ausgefragt. Besonders spannend war für mich das Alter, da es mir hier oft schwerfällt, das Alter der Laoten einzuschätzen.
Eine Schülerin bat mich dabei, ihr Alter zu schätzen. Ich bat sie, aufzustehen und vermutete dann nach kurzer Zeit: "Zwölf". Damit hatte ich absichtlich höher geschätzt, da hier (meiner Meinung nach) alle viel jünger aussehen, als sie eigentlich sind. Meine ehrliche Antwort wäre zehn gewesen.
Umso überraschter war ich, als sie mir nach einem Kicheranfall erklärte, dass sie 22 Jahre alt sei.
Also wiedermal ein Fettnäpfchen voll erwischt.

Den Rest der Stunde hat die Klasse mit dem Buch gearbeitet. Da durfte ich dann allerdings einen Dialog noch dreimal vorlesen, da die Schüler bei vielen Wörtern (z.B. neighborhood) Probleme mit der Aussprache hatten.

Donnerstag, 31. August

Am Vortag hatte mir der Lehrer Keo erklärt, dass heute aufgrund des "Rice Growing Festivals" (Boun Khao Padabdin) die Schule ausfällt.
Dementsprechend gefreut hatten wir uns schon auf unser erstes Laotisches Fest. Leider erlebten wir davon, obwohl wir direkt gegenüber von einem Tempel wohnen, nichts außer den Trommelschlägen der Mönche. Denn der Hauptakt des Fests geschieht wohl in den frühen Morgenstunden, was wir dummerweise erst im Nachhinein erfahren haben.

Wir haben dann trotzdem erfragt, worum es überhaupt geht:
Das ist ein buddhistischer Feiertag in Gedenken an die Toten. In der Nacht vorher stellt man Opfergaben (Reis, Früchte, etc.) in kleinen Schälchen aus Plastik oder Bananenblättern vor das eigene Haus oder vor einen Tempel. Nachts kommen dann die Geister der Toten und ernähren sich davon. und am nächsten Tag gibt es dann morgens so eine Art Versammlung, wo man auch an die Toten denkt und nochmal extra Opfergaben bringen kann.

Samstag, 3. September

Die letzten Tage waren leider überschattet davon, dass es Lea immer schlechter geht und sie nach Deutschland zurück fliegen wird. Deshalb gab es außer Marktbesuchen und gelegentlichen kurzen Spaziergängen fast keine nennenswerten Erlebnisse.

Ich gebe euch nur noch eine Anekdote mit auf den Weg, damit ihr in so einer Situation nicht den gleichen Fehler macht:
Es war ein relativ kühler Tag (es hatte in der Nacht viel geregnet) und es war bewölkt. Mein Körper befahl mir, mich mal wieder ein bisschen zu bewegen und deshalb dachte ich, es wäre eine gute Idee, eine Runde joggen zu gehen. Doof nur, dass sich nach halbem Weg die Wolken verzogen und die Sonne auf mich mit meinen schwarzen Sportsachen herabbrutzelte. Irgendwie bewältigte ich den Heimweg dann doch noch und war vor dem Duschen schon genau so nass wie danach. Bis ich hier eine bessere Möglichkeit gefunden habe, wird die Bewegung wohl recht eingeschränkt bleiben.
Überlegungen, den Judokas oder Badminton-spielern beizutreten, verwerfe ich aufs erste auch, da die Trainer kaum Englisch können.